Mitteilungen aus dem ISSV

Umfrage IG Kultur Luzern

Liebe alle vom ISSV
Die IG Kultur Luzern bittet verschiedene Organisationen, ihre Mitglieder auf die regionale Umfrage zur Auftrags- und Einkommenssituation im Kultursektor aufmerksam zu machen. Das will ich hier gern tun. Ohnehin findet Ihr auf der Seite „kulturluzern.ch“ viele Infos im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Die IG Kultur Luzern möchte herausfinden, in welchen Bereichen die Zentralschweizer Kantone subsidiäre Massnahmen ergreifen müssten. Zudem will sie wissen, ob sich die Massnahmen positiv auswirken. Bereits veröffentlichte Studien zeigen nämlich, dass die Kurzarbeit oder die Erwerbsersatzentschädigung im Tieflohnbereich kaum greift.
Die Umfrage ist kurz gehalten, kann aber – oder gerade darum – durchaus weiterhelfen.
Weitere Koordinaten:
IG Kultur Luzern
Gianluca Pardini
Geschäftsleitung
https://www.kulturluzern.ch
https://www.null41.ch
T 041 410 31 00
Im Büro: jeweils Mo - Mi
Bruchstrasse 53
Postfach
6000 Luzern 7
Ich gebe die Koordinaten an, weil auf der Website von Kulturluzern ohnehin viele Infos zu finden sind.
Ich grüsse alle ganz herzlich.
Daniel Annen
Präsident ISSV
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Verschiebung Jahresversammlung und Texte ISSV-Band

Liebe alle vom ISSV
Aufgrund der gegenwärtigen Corona-Prognosen für die Schweiz gibt es noch zu viele Unsicherheitsfaktoren, um die Jahresversammlung noch vor den Sommerferien ins Auge zu fassen. Wir sehen also vorläufig die Jahresversammlung für die zweite Oktoberhälfte, also für nach den Herbstferien, vor. Eventuell verschiebt sich das Datum dann halt auf den November. Vielleicht gelingt das, obwohl einige für den Oktober eine zweite Welle prognostizieren. Andernfalls wäre wohl eine Doppelversammlung anno 2021 die bessere Lösung. On verra!
Da im Schützenhaus auf der Luzerner Allmend schon alles organisiert ist, wollen wir die Örtlichkeit aber nicht ändern. Auch die Preise dort sind günstig, ebenso sind die Zufahrts- und Parkplatzmöglichkeiten gut.
Dann möchte ich Euch auf unseren ISSV-Band hinweisen. Es sind zu meiner Freude bereits Titel und sogar ganze Texte eingegangen. Aber wer weiterhin Titel eingeben möchte, kann das noch tun. Ich würde mich freuen. Wir verlängern die Eingabefrist Ende 30. Mai 2020.  Das gilt für die Titel, die als Arbeitstitel gemeint sind (und also auch nach der Eingabe noch revidiert werden können, einfach im Rahmen des angezeigten Themas).  Die Texte haben dann ohnehin Zeit bis Ende August 2022.
Ich habe inzwischen auch bei zwei universitären Professorinnen angefragt. Beide finden den Ansatz einer Mentalitätsgeschichte sehr gut. Das heisst auch, dass wir Namen und Einzelfakten nur insofern einbauen sollen, als sie für den Wandel der Mentalität oder der Denkweise relevant sind.
Also denn … ich freue mich auf weitere «Anmeldungen».
Wir lassen auch das Sommer-Bücherjahr ausfallen, da die Raumverhältnisse im vorgesehenen Raum in der Bibliothek Zug doch relativ eng sind. Wir sehen aber auf den 10. November abends einen Stamm in der Loge vor.
Thema:  Spoken Word und neuere Literaturformen.
Der Abend soll aus einer öffentlichen Performance und einer  Diskussionsrunde über die neueren Literaturformen bestehen. Pablo Haller und Severin Perrig haben zugesagt, besten Dank! Wir möchten so unbedingt auch ein jüngeres Publikum anlocken; und ohnehin ist der Abend öffentlich. Ihr könnt also gut auch noch Leute einladen.
Ich werde im nahe gelegenen Helvetia wieder einen grossen oder langen Tisch zu reservieren suchen für ein allfälliges Nachtessen.
Und Achtung: Das Winter-Bücherjahr wird diesmal am 28. November stattfinden, nicht im Dezember. Vielleicht passt der 28. November, noch etwas weiter weg vom Weihnachtsstress, ohnehin besser.
All diese Termine gelten natürlich nur, sofern die Corona-Heimsuchung uns nicht auch wieder in der Terminplanung heimsucht. Aber damit rechne ich nicht. Ich freue mich, wenn Ihr in Eurer Agenda schon mal das Mögliche vorsehen wollt.
Herzlich allen
Daniel Annen
Präsident ISSV
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Buch 75/80 Jahre ISSV

Liebe alle
Hier möchte ich nochmals an den ganzen ISSV gelangen, um für unser Buch 75/80 Jahre ISSV Reklame zu werben. Den Startschuss haben wir ja eigentlich schon 2018, aus Anlass von 75 Jahren ISSV, abgegeben. Eine interessierte Schar fand sich nämlich am 16. November 2018 im lit.z ein, und da waren verschiedene Vorträge zu hören, die sich für ein solches Buch eignen und die zum Teil sogar schon auf meiner Festplatte liegen. Einige Themen sind später noch dazugekommen. Ihr findet diese Themen auf dem Blatt «Themen für einen Band ISSV und Innerschweizer Mentalitätsgeschichte». Diese bereits angegebenen und angedachten Themen sind also «besetzt». Aber selbstverständlich können weitere Themen hinzugefügt werden. Vor allem wird es mich freuen, wenn weitere literarische Bearbeitungen der Thematik dazukommen. Wir wollen ja auch zeigen, dass bei uns schreibende Leute wirken. Bitte gebt mir bis Anfang Mai weitere Titel an.
Es soll nicht einfach eine Vereinsgeschichte werden. Vielmehr soll, am Leitfaden der Vereinsgeschichte eine Mentalitätsgeschichte der Innerschweiz entstehen. Dabei müssen wir nicht unbedingt beim Gründungsjahr 1943 beginnen, da ja der ISV (wie er damals noch hiess) schon in den Dreissigerjahren und zum Teil schon früher angedacht wurde. Und eben: Es ist gut und wichtig, wenn gleichzeitig die Schreibverfahren des ISSV einem weiteren Publikum nähergebracht werden.
Um ein Beispiel für den mentalitätsgeschichtlichen Aspekt zu geben, der sich auch in narrativen Konstellationen zeigen kann: An der Tagung von 2018 erzählte Max Huwyler eine Geschichte aus seiner Ministranten-Zeit. Dabei kam Josef Konrad Scheuber zum Zuge, der Priester, der für die Anfänge des ISV wichtig war und im Vorstand mitmachte. Darüber hinaus zeigte die Geschichte aber zugleich das hohe, auch problematische Sozialprestige damaliger katholischer Priester. Voilà: Entscheidendes aus der damaligen Mentalität wurde deutlich.
Das Ziel also wäre:
Darstellung der Denk- und Empfindungsweisen seit den Dreissigerjahren, die mit der Vereinsgeschichte verbunden sind oder die das Schreiben der ISSV-Mitglieder geprägt haben und
zugleich die Schreibvielfalt der heutigen Mitglieder zeigen. Die Texte, die im Buch erscheinen, sind ja zugleich unsere Primärtexte.
Das muss nicht allzu eng verstanden werden. Es geht also nicht nur darum, darzustellen, wie Literatur kollektive Denkhaltungen und Gefühlslagen spiegelt, sondern allenfalls auch, wie sie Denkhaltungen und Gefühlslagen unterwandert, ihnen widerspricht, sie ironisiert … – Aber die Literatur soll dabei ebenso sehr zum Ausdruck kommen wie die Mentalität.
Aufbau des Buches:
Vorgesehen sind 3 Abteilungen:
wissenschaftlich: möglichst objektiver auf die Mentalität fokussierter Rückblick auf frühere Epochen
dichterische / literarische Bearbeitungen von Mentalitätslagen
persönliche, also allenfalls auch subjektive Erinnerungstexte
Zielgruppe:
An der Literaturgeschichte der Innerschweiz Interessierte
Am Wandel der Denk- und Empfindungsweisen der Innerschweiz Interessierte
Leute, die gern verschiedene Primärtexte aus der Innerschweiz lesen
Die Termine und Hinweise zur Textgestaltung sind auf dem Stylesheet ersichtlich.
Ich danke Therese Schilter vom Pro Libro Verlag und dem ISSV-Vorstand ganz herzlich für die unkomplizierte Zusammenarbeit.
Ich grüsse alle herzlich – und: Bliibid gsund!
Daniel Annen, ISSV-Präsident
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Soforthilfen für Kulturunternehmen

Liebe alle vom ISSV
Adrian Hürlimann macht mich noch darauf aufmerksam, dass Kulturunternehmen und Kulturschaffende bei den Kantonen um eine Entschädigung für den namentlich mit der Absage oder der Verschiebung von Veranstaltungen bzw. mit Betriebsschliessungen verbundenen finanziellen Schaden ersuchen können. Die Ausfallentschädigung deckt höchstens 80 Prozent des finanziellen Schadens. Der Bund trägt die Hälfte der Kosten, welche die Kantone zusprechen.
Überhaupt, je nach Situation lohnt es sich, die Seite des Bundesamts für Kultur zu konsultieren. Ebenso die die Seiten der Kantone; sie werden immer wieder den neuen Situationen angepasst.
Luzern macht zum Beispiel heute darauf aufmerksam, dass Gesuche für Soforthilfen für Kulturunternehmen ab sofort auf der Gesuchsplattform eingereicht werden können. Anderes ist in Vorbereitung. An einer Medienkonferenz der Luzerner Regierung informierte Regierungsrat Marcel Schwerzmann (ab 21.32) über die geplanten Massnahmen. Diese sollen eine bleibende Schädigung der Luzerner Kulturlandschaft verhindern, damit die kulturelle Vielfalt erhalten bleibt.
Ich grüsse alle ganz herzlich.
Daniel Annen
Präsident ISSV
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Kompensation von Honorarausfällen

Liebe alle vom ISSV
Zur Entschädigungsfrage: Unsere Vize-Präsidentin, Trudi von Fellenberg-Bitzi, hat sich informiert, wie Honorarausfälle kompensiert werden.
Der Bund hat die Kantone mit der Regelung beauftragt. Es dauert einen Moment, bis diese greifen, und in der sich stets verändernden und noch neuen Lage kann sich das eine oder andere auch wieder ändern. Da die Kulturschaffenden honoriert werden, müssen wir auch die Mitgliederbeiträge nicht sistieren. Da sind wir natürlich froh, ist doch auch der ISSV auf eine gesunde finanzielle Basis angewiesen.
Jede(r) muss/soll/kann sich selber informieren und Beitragsgesuche (gemäss vorhandenen Formularen) selber einreichen. Als Beispiel für den Zugang via Internet bzw. Katonswebsite dient die Kulturförderung des Kantons Schwyz.
Interessant ist auch, was der A*dS empfiehlt: Nämlich, «dass Autor*innen das Gespräch mit den Veranstaltern suchen. Im Moment versuchen viele Veranstalter, die Lesungen zu verschieben. In diesem Fall können Autor*innen, die in einem finanziellen Engpass sind, anfragen, ob sie für die verschobene Veranstaltung ein Vorschuss-Honorar bekommen.
Bei Absagen steht Autor*innen ein Ausfallhonorar zu. Kann dies aufgrund finanzieller Not seitens Veranstalter nicht ausbezahlt werden kann, soll der Veranstalter das Gespräch mit den Förderern suchen.
Haben Autor*innen grundsätzliche Probleme mit der Ausfallentschädigung, sollen sie sich unbedingt schriftlich beim A*dS melden: Bei Absagen steht Autor*innen ein Ausfallhonorar zu. Kann dies aufgrund finanzieller Not seitens Veranstalter nicht ausbezahlt werden kann, soll der Veranstalter das Gespräch mit den Förderern suchen.
Haben Autor*innen grundsätzliche Probleme mit der Ausfallentschädigung, sollen sie sich unbedingt schriftlich beim A*dS melden: .
Wichtig ist auch, dass Autor*innen ihre Gagenausfälle via Formular bei sonart melden. Allerdings kann das Formular zurzeit nicht benutzt werden, weil es überarbeitet wird.
Bitte beachten Sie auch die Informationen auf der A*dS-Website, sowie das Merkblatt von t..
Auch Pro Helvetia informiert unter «Infopoint Covid-19». Hier sollte demnächst auch eine FAQ folgen.
Vorerst existieren nur knappe Informationen. Das hat damit zu tun, dass die Richtlinien und Vorgaben noch angepasst werden müssen. Doch Hauptsache: Wer Unterstützung braucht, kann sich in Eigenverantwortung bei den entsprechenden Stellen melden.
Top aktuell: Es lohnt sich auch, die Website von suisseculturesociale zu konsultieren. Das gilt vor allem für Personen, die hauptberuflich für die Kultur arbeiten.
Wir wünschen trotz Corona-Beschränkungen allen eine gute Zeit und grüssen herzlich.
Trudi von Fellenberg-Bitzi und Daniel Annen, Cham und Schwyz, 25.03.2020

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